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juriert
prämiert
Eidgenössischer
Wettbewerb
für Design
2006
 

Art Sonderausstellung
Ort Museum für Gestaltung, Zürich, Schweiz
Jahr 2006

Warum, was und wie fördert das Bundesamt für Kultur mit dem Förderpreis für Design das Schweizer Design? Was sind die Preise, was würden die Teilnehmer damit tun, falls sie gewinnen? Andersrum, wie sieht sich die Schweiz im Designspiegel?

Generell liegt dem Konzept der Ausstellung das Separieren, Durchleuchten und Hinterfragen des Eidgenössischen Förderpreises für Design zugrunde.

Der erste Ausstellungsraum widmet sich dem Kontext und Hintergrund des Eidgenössischen Förderpreises für Design. Die Geschichte, der Preis und die Jury werden vorgestellt. Es findet eine Einführung in das Thema und in die Rolle des Besuchers statt. Beim Checkpoint kontrolliert eine Aufsicht den Ein- und Ausgang der zu jurierenden Arbeiten und verteilt ein Beurteilungsblatt. Im zweiten Raum, einem White Cube, werden alle Arbeiten, prämierte und nicht prämierte, in Anlehnung an die Jurysituation objektivierend neutral auf schwebenden Tischen präsentiert. Die Besucher tragen ihre Beurteilung auf ihrem Blatt ein und erhalten einen roten Punkt, den sie ihrer Lieblingsarbeit verleihen dürfen.

Dann, im dritten Raum, beginnt der Prozess über die Urteilskraft des Besuchers im Vergleich zu den Juroren, und das Urteil der Jury wird verkündet. Beim Checkpoint kann der Besucher den Beurteilungsbogen mithilfe einer Schablone auswerten und erhält gemäss der erreichten Punktzahl ein Urteil über seine Tauglichkeit als Juror. Die fotografischen Porträts der Gewinner hängen an der Wand; auf der grossen, weissen Sitzmatte liegt das definitive Urteil der Jury in Form einer Publikation auf.