
Holzer Kobler Architekturen
Ankerstrasse 3
CH- 8004 Zürich
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Im Jahr 1999 stiessen Raubgräber auf ein aussergewöhnliches archäologisches Fundstück: eine 3600 Jahre alte, mit Goldauflagen bestückte, Himmelsscheibe aus Bronze.
Sie stellt komplexe Gestirnskonstellationen dar, auch das Symbol der Sonnenbarke, die für die allnächtliche Überfahrt der Sonne von West nach Ost steht.
Es wurde ein Architekturwettbewerb für ein Besucherzentrum ausgeschrieben, das die Bedeutung des Stückes hervorheben und als Wahrzeichen der Region dienen sollte.
Die Gerüchteküche brodelt. Die Ausstellung »Gerücht« widmet sich diesem faszinierenden und flüchtigen Phänomen. Wir inszenieren das Thema in einem bunten, atmosphärisch aufgeladenen Raum.
Das Jüdische Museum Berlin nimmt sein 10-jähriges Jubiläum zum Anlass für eine Bestandsaufnahme. Die Sonderausstellung »Heimatkunde« zeigt Arbeiten von 30 Künstlern, die zentrale Aspekte ihrer Wahrnehmung in und von Deutschland thematisieren.
Mit dem Begriff Loftwohnen verbindet man offene Grundrissformen in grosszügigen, luftigen Räumen. Das Wohnen über den Dächern von Berlin am Prenzlauerberg besticht nicht durch das Flair von umgenutzten Industrieanlagen, sondern durch räumliche Vielfalt, die die Komposition von Räumen im Raum erzeugt.
Die Militärgeschichte ist Teil der deutschen Kulturgeschichte. Auf diesem Verständnis basiert die Neuausrichtung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden. Ausstellungskonzept und -gestaltung zielen auf den Dialog klassischer und ungewohnter Sichtweisen und erschließen einen neuartigen, gesellschaftsübergreifenden Zugang zu der komplexen Thematik.
“Szenografie und Architektur erzählen Raum-Geschichten. Wer durch den Raum schreitet, nimmt die Architekturen aus immer neuen Perspektiven wahr. Architektur ist somit nichts Konstantes, sondern etwas stetig Bewegtes”
Barbara Holzer und Tristan Kobler
Realstadt.Wünsche als Wirklichkeit zeigt Stadtentwicklung als Projekt vieler Akteurinnen und Akteure mit unterschiedlichsten Wünschen. Realstadt ist keine wirkliche Stadt, erzählt jedoch von der Wirklichkeit von Städten – denn die sind aus Wünschen gebaut, von Wünschen bewegt und von Wünschen durchlebt.
Am Rande der Stadt Schöningen und des Braunkohlentagebau Schöningen befindet sich die Fundstelle der Weltsensation aus der Steinzeit: die Schöninger Speere – die ältesten Jagdwaffen der Menschheit. Von weither sichtbar ragt an dieser Stelle das neue, zeichenhafte Forschungs- und Erlebniszentrum „Schöninger Speere“ empor.
Durch den Wald streifend, sind die Sinne hellwach, man schaut zu Boden, in die Höhe, hinter den nächsten Baum, unter eine Wurzel. Dieses Prinzip des spielerischen Entdeckens haben wir in den Raum transportiert.
Die Grube Messel, seit 1995 UNESCO-Welt-Naturerbe, ist eine sehr bedeutende Fundstätte von Fossilien. Das neue Besucherinformationszentrum an der ehemaligen Ölschiefergrube inszeniert diesen besonderen Ort. Es gewährt Einblicke in Lebensräume längst vergangener Zeiten und lässt die Besucher mittels raffinierten medialen Inszenierungen unmittelbar in die Schätze des Erdreiches eintauchen.