
Holzer Kobler Architekturen
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Die sechste Schweizerische Landesausstellung Expo.02 fand an fünf Standorten an drei Seen in einer zweisprachigen Region statt. Auf den fünf Arteplages Murten, Biel, Yverdon-les-Bains, Neuchâtel und der mobilen Arteplage Jura wurden in unterschiedlichen thematischen und universellen Themenkomplexen die aktuelle Schweiz in einer Standortbestimmung künstlerisch interpretiert.
Ganz oben, nahe dem Himmel, wo die Luft dünner und das Herzklopfen stärker wird, befindet sich ein Ort der Sinne – die BarRouge.
Die Stadt Zürich hat sich ein hohes Ziel gesetzt: den derzeitigen Energieverbrauch pro Person und Jahr von 6300 Watt bis zum Jahr 2050 zu halbieren und bis 2150 auf 2000 Watt zu reduzieren. Die Ausstellung Bauen für die 2000-Watt-Gesellschaft zeigt den momentanen Stand der Diskussion um das nachhaltige Bauen, denn Bauten tragen mit über vierzig Prozent zu unserem Energieverbrauch bei.
Auf dem Areal der ehemaligen Salamifabrik Cattaneo in Dietikon bei Zürich wurde ein urbanes Wohn- und Geschäftsumfeld geschaffen, das den Industrie-Charakter aufgreift und der Stadt Dietikon ein modernes und weltoffenes Antlitz verleiht. Die unterschiedlichen Bauten des ehemaligen Dorfkerns und Industrieareals wurden teilweise erneuert und in das Gesamtbild aufgenommen.
Panoramen sind das Massenmedium des 19. Jahrhunderts. Diese optische Sensation, Vorgänger des Kinos, lässt den Betrachter in die dargestellte Handlung eintauchen.
Seit 1889 ist das Bourbaki Panorama in einem eigens dafür erstellten Rundbau in Luzern beheimatet. Die Dauerausstellung, vermittelt historische Hintergründe und zeigt vertiefend die Bedeutung des Bildes auf.
Als Antithese zur amerikanischen Shopping Mall der 50er-Jahre, der die Sehnsucht nach der mittelalterlichen europäischen Stadt als Vorbild für den neuen «öffentlichen» Raum diente, thematisiert unsere Mall die schwindende Landschaft. Anstelle von engen Gassen wählen wir für die Inszenierung grosszügige Landschaftsräume, reduziert auf die drei typischen landschaftsformenden Elemente der Schweiz: See, Berg und Wiese.
Das Gewerbehaus an der Eichstrasse wurde in den Fünfzigerjahren erstellt und damals als »guter Bau der Stadt Zürich« ausgezeichnet. Das Umnutzungsprojekt des Gebäudes im prosperierenden Süden Zürichs zu einem multifunktionalen Komplex mit Wohn-, Büro- und Gewerbenutzung verkörpert das Bedürfnis nach neuen urbanen Lebensräumen.
Die Ausstellung »focusTerra« an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich präsentiert die mineralogisch-geologische Sammlung des Departements Erdwissenschaften. Die inhaltliche Konzeption und Gestaltung der Ausstellung verbindet die Sammlung mit aktuellen Forschungsergebnissen und vermittelt zwischen der Hochschule und der Öffentlichkeit.
Wer den Bahnhof Zürich gegen Norden verlässt, steht unerwartet vor einem pittoresken Schloss. 1897 wurde dieser Bau als Landesmuseum. Das historistische Gebäude zitiert verschiedenste Stile der Schweizer Bautradition. Seine Restaurierung durch das Architekturbüro Christ & Gantenbein wurde zum Anlass genommen, auch den Dauerausstellungen ein neues Gesicht zu geben.
Die Gerüchteküche brodelt. Die Ausstellung »Gerücht« widmet sich diesem faszinierenden und flüchtigen Phänomen. Wir inszenieren das Thema in einem bunten, atmosphärisch aufgeladenen Raum.
Was ist Heimat? Heimat sind die üppigen Wiesen, die Wälder, die Hügel. Heimat ist das knarrende Treppenhaus. Heimat ist der Ort, in dem ich lebe. Heimat ist die Sprache, die wir gemeinsam sprechen. Heimat wird von jedem Einzelnen anders definiert. Heimat ist also nichts Gegebenes, sondern wird Tag für Tag neu geschaffen.
Etwa die Hälfte der Hochhäuser wurde seit Beginn des 21. Jahrhunderts gebaut. Dieser Bauboom macht das Hochhaus zu einem prägenden Bestandteil der wichtigsten kollektiven Lebenswelt von heute – der Stadt. Die Szenografie spielt mit dem Wunsch moderner Hochhausstädte nach einer unverkennbaren Skyline.
«Die Basis unserer Ornamentalarbeit bleibt immer die Tanne. Wenn man diesen Baum in seinen verschiedenen Altersstufen als Ganzes oder im Detail untersucht, so bietet er unerschöpfliche ornamentale Inspirationsquellen. Silberdistel, der Enzian sowie die gesamte Jurafauna bringen weitere Elemente in Hülle und Fülle hinzu.» Aus dem Bericht der Commission de L’École d’Art, La Chaux-de-Fonds, 1911
Das Gotthardmassiv, ein mythischer Ort für die Schweiz und Europa, ist Wasserscheide, wichtigste Transitachse und Wasserschloss. Auf der Passhöhe des Gotthards entsteht in Zusammenarbeit mit Forschung und Wirtschaftspartnern in einer ehemaligen unterirdischen militärischen Artillerieanlage eine permanente thematische Ausstellung die sich mit Nachhaltigkeit und der Zukunft beschäftig
Landesausstellungen sind Standortbestimmungen: Was wurde geleistet, wohin bewegen wir uns, welche Wünsche haben wir an die Zukunft? Was wünschen sich eigentlich die Bewohner eines von aussen oft als wunschlos glücklich wahrgenommenen Landes? Was ist ihr Herzenswunsch? Im Vorfeld der Expo.02 wurden in rund tausend Interviews Wünsche von Bewohnern aller Landesteile aufgezeichnet. sWISH* thematisiert die Schweizer Wunschlandschaft als Ausstellung.
«Ich will fechten, bis mir das Fleisch von den Knochen abgehackt ist; gib mir meine Waffe!» William Shakespeare, Macbeth
Waffen bedrohen, Waffen töten, Waffen beschützen, Waffen faszinieren.
Der Designers’ Saturday findet seit 1987 alle zwei Jahre in Langenthal statt und ist wohl als wichtigste Designschau der Schweiz zu bezeichnen. Vier der sechs Ausstellungsorte in Langenthal und Umgebung sind aktive Produktionsbetriebe. In dieser aussergewöhnlichen Szenerie der Produktionsstätten wird eine Designschau inszeniert, die sich nicht als eine herkömmliche Produktpräsentation versteht – der Designers’ Saturday will dem Fachpublikum Erlebnisse bieten und Visionen geben. Der Armaturenhersteller arwa, 2004 neu zum Designers’ Saturday hinzugekommen, liess drei seiner Auftritte von uns gestalten.
Der Architekt Daniel Libeskind gewann im Jahr 2000 den Architekturwettbewerb für das Freizeit- und Einkaufszentrum in Bern-Brünnen. Barbara Holzer zeichnete sich für die architektonische Gesamtleitung bis zur Eröffnung 2008 verantwortlich.