
Holzer Kobler Architekturen
Ankerstrasse 3
CH- 8004 Zürich
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Im Jahr 1999 stiessen Raubgräber auf ein aussergewöhnliches archäologisches Fundstück: eine 3600 Jahre alte, mit Goldauflagen bestückte, Himmelsscheibe aus Bronze.
Sie stellt komplexe Gestirnskonstellationen dar, auch das Symbol der Sonnenbarke, die für die allnächtliche Überfahrt der Sonne von West nach Ost steht.
Es wurde ein Architekturwettbewerb für ein Besucherzentrum ausgeschrieben, das die Bedeutung des Stückes hervorheben und als Wahrzeichen der Region dienen sollte.
Die sechste Schweizerische Landesausstellung Expo.02 fand an fünf Standorten an drei Seen in einer zweisprachigen Region statt. Auf den fünf Arteplages Murten, Biel, Yverdon-les-Bains, Neuchâtel und der mobilen Arteplage Jura wurden in unterschiedlichen thematischen und universellen Themenkomplexen die aktuelle Schweiz in einer Standortbestimmung künstlerisch interpretiert.
Auf dem Areal der ehemaligen Salamifabrik Cattaneo in Dietikon bei Zürich wurde ein urbanes Wohn- und Geschäftsumfeld geschaffen, das den Industrie-Charakter aufgreift und der Stadt Dietikon ein modernes und weltoffenes Antlitz verleiht. Die unterschiedlichen Bauten des ehemaligen Dorfkerns und Industrieareals wurden teilweise erneuert und in das Gesamtbild aufgenommen.
Das Drents Museum ist ein historischer Bau im Herzen der denkmalgeschützten Assener Altstadt. In Zusammenarbeit mit Drexler Guinand Jauslin Architekten wurde, statt der bereits vorgeschlagenen dezentralen Erweiterung im Nachbarpark, eine Umstrukturierung und Verdichtung des bestehenden Museums am historischen Standort konzipiert.
Als Antithese zur amerikanischen Shopping Mall der 50er-Jahre, der die Sehnsucht nach der mittelalterlichen europäischen Stadt als Vorbild für den neuen «öffentlichen» Raum diente, thematisiert unsere Mall die schwindende Landschaft. Anstelle von engen Gassen wählen wir für die Inszenierung grosszügige Landschaftsräume, reduziert auf die drei typischen landschaftsformenden Elemente der Schweiz: See, Berg und Wiese.
Das Gewerbehaus an der Eichstrasse wurde in den Fünfzigerjahren erstellt und damals als »guter Bau der Stadt Zürich« ausgezeichnet. Das Umnutzungsprojekt des Gebäudes im prosperierenden Süden Zürichs zu einem multifunktionalen Komplex mit Wohn-, Büro- und Gewerbenutzung verkörpert das Bedürfnis nach neuen urbanen Lebensräumen.
Im Zentrum von Breslau, am Knotenpunkt zwischen Stadt und Park, soll das neue Museum für Gegenwartskunst entstehen. Der Museumsbau wird die beiden Haupteingänge über ein Atrium verbinden und so als öffentlicher, urbaner Weg zwischen der Altstadt und dem Park bei der Breslauer Museumsmeile dienen.
Auf dem ehemaligen Gewerbe- und Industrieareal der Firma Emmi und des Kinos Rex im Herzen von Thun entsteht eine neue Stadt in der Stadt, die Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Einkaufen miteinander vereint. Das Areal befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Altstadt und Aare und verfügt über eine optimale Anbindung an die öffentliche und private Erschliessung.
In Andermatt wird auf einer Fläche von beinahe 150 Hektar die Feriendestination Andermatt Swiss Alps entstehen. Hotels und Wohnungen, ein Achtzehn-Loch-Golfplatz und ein Sportcenter sollen bis zu dreitausend Personen Unterkunft und Erholung bieten. Ziel ist, in diesem Hochtal auf 1444 Metern über Meer einen nachhaltigen und hochwertigen Tourismus zu fördern.
Nahe der Altstadt Luzerns liegt das Shopping-Center Schönbühl des Architekten Alfred Roth. Das erste Shoppingcenter der Schweiz, direkt verbunden mit dem angebauten Wohnhochhaus von Alvar Aalto, wurde 1967 als städtebaulich wegweisendes Projekt fertiggestellt.
Im heutigen Kontext der grossen Shoppingmalls mit überregionaler Anziehung ist Schönbühl ein gut integriertes Quartierzentrum geworden.
Am Rande der Stadt Schöningen und des Braunkohlentagebau Schöningen befindet sich die Fundstelle der Weltsensation aus der Steinzeit: die Schöninger Speere – die ältesten Jagdwaffen der Menschheit. Von weither sichtbar ragt an dieser Stelle das neue, zeichenhafte Forschungs- und Erlebniszentrum „Schöninger Speere“ empor.
In zwei alten Fabrikhallen an zentraler Lage direkt neben dem Bahnhof, wurde einst reiner Sauerstoff produziert. Die Überbauung Suurstoffi reagiert auf die Entwicklung von Risch-Rotkreuz zu einer Stadt und schafft Wohnraum für mehrere hundert Menschen sowie zwei- bis dreitausend Arbeitsplätze.
Der zukünftige Standort der Nationalbibliothek befindet sich auf einem kleinen Hügel gegenüber der Altstadt in der Nähe des Letná – Parkes und grenzt an die belebte Milady Horákové – Strasse.
Der Wettbewerbsentwurf greift das Spannungsfeld zwischen dem Grün der Parks und der abwechslungsreichen urbanen Szenerie auf und schafft durch die Anordnung und Form des Gebäudes eine Verbindung der beiden Bereiche.
Der Architekt Daniel Libeskind gewann im Jahr 2000 den Architekturwettbewerb für das Freizeit- und Einkaufszentrum in Bern-Brünnen. Barbara Holzer zeichnete sich für die architektonische Gesamtleitung bis zur Eröffnung 2008 verantwortlich.