
Holzer Kobler Architekturen
Ankerstrasse 3
CH- 8004 Zürich
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All you need is love ... – aber nicht nur. ALL WE NEED erforscht die Welt als einen globalen Markt voller menschlicher Träume rund um das Streben nach einem glücklichen Leben. Schauplatz ist die ehemalige Gebläsehalle des Hüttenwerks Esch/Belval, eine verlassene Kathedrale des Industriezeitalters. Auf 5000qm geht die Ausstellung den Bedürfnissen der Menschen, den Ressourcen des Planeten und einer fairen Globalisierung nach, ohne jemals den moralischen Zeigefinger zu erheben.
Im Jahr 1999 stiessen Raubgräber auf ein aussergewöhnliches archäologisches Fundstück: eine 3600 Jahre alte, mit Goldauflagen bestückte, Himmelsscheibe aus Bronze.
Sie stellt komplexe Gestirnskonstellationen dar, auch das Symbol der Sonnenbarke, die für die allnächtliche Überfahrt der Sonne von West nach Ost steht.
Es wurde ein Architekturwettbewerb für ein Besucherzentrum ausgeschrieben, das die Bedeutung des Stückes hervorheben und als Wahrzeichen der Region dienen sollte.
Die Stadt Zürich hat sich ein hohes Ziel gesetzt: den derzeitigen Energieverbrauch pro Person und Jahr von 6300 Watt bis zum Jahr 2050 zu halbieren und bis 2150 auf 2000 Watt zu reduzieren. Die Ausstellung Bauen für die 2000-Watt-Gesellschaft zeigt den momentanen Stand der Diskussion um das nachhaltige Bauen, denn Bauten tragen mit über vierzig Prozent zu unserem Energieverbrauch bei.
Panoramen sind das Massenmedium des 19. Jahrhunderts. Diese optische Sensation, Vorgänger des Kinos, lässt den Betrachter in die dargestellte Handlung eintauchen.
Seit 1889 ist das Bourbaki Panorama in einem eigens dafür erstellten Rundbau in Luzern beheimatet. Die Dauerausstellung, vermittelt historische Hintergründe und zeigt vertiefend die Bedeutung des Bildes auf.
Die Mauer von Galtür ist ein Zeichen: Überleben im Gebirge ist möglich, Mensch und Natur haben hier Zukunft. Das ist die Botschaft des Alpinariums in seinen Ausstellungen und Veranstaltungen. Das Alpinarium ist selbst ein Element der Mauer, die 1999 als Lawinenschutz des Dorfes errichtet wurde.
Die Ausstellung »focusTerra« an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich präsentiert die mineralogisch-geologische Sammlung des Departements Erdwissenschaften. Die inhaltliche Konzeption und Gestaltung der Ausstellung verbindet die Sammlung mit aktuellen Forschungsergebnissen und vermittelt zwischen der Hochschule und der Öffentlichkeit.
Wer den Bahnhof Zürich gegen Norden verlässt, steht unerwartet vor einem pittoresken Schloss. 1897 wurde dieser Bau als Landesmuseum. Das historistische Gebäude zitiert verschiedenste Stile der Schweizer Bautradition. Seine Restaurierung durch das Architekturbüro Christ & Gantenbein wurde zum Anlass genommen, auch den Dauerausstellungen ein neues Gesicht zu geben.
Die Gerüchteküche brodelt. Die Ausstellung »Gerücht« widmet sich diesem faszinierenden und flüchtigen Phänomen. Wir inszenieren das Thema in einem bunten, atmosphärisch aufgeladenen Raum.
Was ist Heimat? Heimat sind die üppigen Wiesen, die Wälder, die Hügel. Heimat ist das knarrende Treppenhaus. Heimat ist der Ort, in dem ich lebe. Heimat ist die Sprache, die wir gemeinsam sprechen. Heimat wird von jedem Einzelnen anders definiert. Heimat ist also nichts Gegebenes, sondern wird Tag für Tag neu geschaffen.
Das Jüdische Museum Berlin nimmt sein 10-jähriges Jubiläum zum Anlass für eine Bestandsaufnahme. Die Sonderausstellung »Heimatkunde« zeigt Arbeiten von 30 Künstlern, die zentrale Aspekte ihrer Wahrnehmung in und von Deutschland thematisieren.
Etwa die Hälfte der Hochhäuser wurde seit Beginn des 21. Jahrhunderts gebaut. Dieser Bauboom macht das Hochhaus zu einem prägenden Bestandteil der wichtigsten kollektiven Lebenswelt von heute – der Stadt. Die Szenografie spielt mit dem Wunsch moderner Hochhausstädte nach einer unverkennbaren Skyline.
Warum, was und wie fördert das Bundesamt für Kultur mit dem Förderpreis für Design das Schweizer Design? Was sind die Preise, was würden die Teilnehmer damit tun, falls sie gewinnen? Andersrum, wie sieht sich die Schweiz im Designspiegel?
Die Militärgeschichte ist Teil der deutschen Kulturgeschichte. Auf diesem Verständnis basiert die Neuausrichtung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden. Ausstellungskonzept und -gestaltung zielen auf den Dialog klassischer und ungewohnter Sichtweisen und erschließen einen neuartigen, gesellschaftsübergreifenden Zugang zu der komplexen Thematik.
“Szenografie und Architektur erzählen Raum-Geschichten. Wer durch den Raum schreitet, nimmt die Architekturen aus immer neuen Perspektiven wahr. Architektur ist somit nichts Konstantes, sondern etwas stetig Bewegtes”
Barbara Holzer und Tristan Kobler
«Die Basis unserer Ornamentalarbeit bleibt immer die Tanne. Wenn man diesen Baum in seinen verschiedenen Altersstufen als Ganzes oder im Detail untersucht, so bietet er unerschöpfliche ornamentale Inspirationsquellen. Silberdistel, der Enzian sowie die gesamte Jurafauna bringen weitere Elemente in Hülle und Fülle hinzu.» Aus dem Bericht der Commission de L’École d’Art, La Chaux-de-Fonds, 1911
Realstadt.Wünsche als Wirklichkeit zeigt Stadtentwicklung als Projekt vieler Akteurinnen und Akteure mit unterschiedlichsten Wünschen. Realstadt ist keine wirkliche Stadt, erzählt jedoch von der Wirklichkeit von Städten – denn die sind aus Wünschen gebaut, von Wünschen bewegt und von Wünschen durchlebt.
In Peking findet vom 28.09. – 17.10. 2011 die »First Beijing International Design Triennial« statt.
Fünf internationale Kuratorenteams sind eingeladen, zeitgenössisches internationales Design von höchster Qualität im neu renovierten Chinesischen Nationalmuseum am Tian´men Platz zu zeigen.
Das Gotthardmassiv, ein mythischer Ort für die Schweiz und Europa, ist Wasserscheide, wichtigste Transitachse und Wasserschloss. Auf der Passhöhe des Gotthards entsteht in Zusammenarbeit mit Forschung und Wirtschaftspartnern in einer ehemaligen unterirdischen militärischen Artillerieanlage eine permanente thematische Ausstellung die sich mit Nachhaltigkeit und der Zukunft beschäftig
Landesausstellungen sind Standortbestimmungen: Was wurde geleistet, wohin bewegen wir uns, welche Wünsche haben wir an die Zukunft? Was wünschen sich eigentlich die Bewohner eines von aussen oft als wunschlos glücklich wahrgenommenen Landes? Was ist ihr Herzenswunsch? Im Vorfeld der Expo.02 wurden in rund tausend Interviews Wünsche von Bewohnern aller Landesteile aufgezeichnet. sWISH* thematisiert die Schweizer Wunschlandschaft als Ausstellung.
«Ich will fechten, bis mir das Fleisch von den Knochen abgehackt ist; gib mir meine Waffe!» William Shakespeare, Macbeth
Waffen bedrohen, Waffen töten, Waffen beschützen, Waffen faszinieren.
Der Designers’ Saturday findet seit 1987 alle zwei Jahre in Langenthal statt und ist wohl als wichtigste Designschau der Schweiz zu bezeichnen. Vier der sechs Ausstellungsorte in Langenthal und Umgebung sind aktive Produktionsbetriebe. In dieser aussergewöhnlichen Szenerie der Produktionsstätten wird eine Designschau inszeniert, die sich nicht als eine herkömmliche Produktpräsentation versteht – der Designers’ Saturday will dem Fachpublikum Erlebnisse bieten und Visionen geben. Der Armaturenhersteller arwa, 2004 neu zum Designers’ Saturday hinzugekommen, liess drei seiner Auftritte von uns gestalten.
Durch den Wald streifend, sind die Sinne hellwach, man schaut zu Boden, in die Höhe, hinter den nächsten Baum, unter eine Wurzel. Dieses Prinzip des spielerischen Entdeckens haben wir in den Raum transportiert.
Die Grube Messel, seit 1995 UNESCO-Welt-Naturerbe, ist eine sehr bedeutende Fundstätte von Fossilien. Das neue Besucherinformationszentrum an der ehemaligen Ölschiefergrube inszeniert diesen besonderen Ort. Es gewährt Einblicke in Lebensräume längst vergangener Zeiten und lässt die Besucher mittels raffinierten medialen Inszenierungen unmittelbar in die Schätze des Erdreiches eintauchen.